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Regen und Matsch diesmal auf Französisch.

Welcher Wetterbericht hat recht und liegt mit der Prognose richtig? Nach bereits drei Rennwochenenden hintereinander, stand das letzte Rennen vor der Sommerpause an. Es war der 4te Welt-Cup von diesem Jahr, welcher in Les Gets ausgetragen wurden. Les Gets liegt knapp eine Autostunde von der Schweizer Grenze entfernt, südlich des Genfersees.


Andrin und Simon reisten bereits am Donnerstagmittag an. Nach einem ausgiebigen Mittagessen drehten die beiden ihre ersten Runden auf dem Kurs. Für beide Athleten des Walter MTB Teams war es das erste Rennen in Les Gets. Die Strecke ist sehr abwechslungsreich und hat alles drin – lange und kurze Aufstiege, technische Abfahrten, einige Rockgarden und sogar grosse Steilwandkurven mit Sprüngen. Die Rockgarden wurden alle künstlich mit grossen Steinen aufgebaut. Man musste sich die saubere Linie exakt merken, um optimal über die grossen Steine zu kommen.


Am Donnerstag und Freitag war exzellentes Bike-Wetter, die Strecke war trocken. Am Samstag wurde es dann bewölkt und nach der Streckenbesichtigung am Morgen kam der versprochene Regen. Jeder Wetterbericht sagte aber etwas anderes. Einer sagte, es regne die ganze Zeit, inklusive Sonntag. Ein anderer sagte voraus, es regnet am Samstagmorgen und dann erst wieder am Sonntag. Es wusste niemand mehr, was er glauben sollte. Die Laufräder wurden mit trockenreifen und mit Schlammreifen bereit gemacht.


Am Sonntagmorgen hatte es zum Glück kein Regen. Die Frage stellte sich jetzt nur noch, wann der Regen kommen würde. Der Start um 10:15 Uhr für die Fahrer der U23 Kategorie war noch trocken. Andrin und Simon erwischten einen guten Start. Der lange Startaufstieg kam beiden zu gute. Im Laufe des Rennens kämpften sich beide langsam, aber stetig nach vorne. Dann ziemlich genau nach Rennhälfte fing es an zu regnen. Die Abfahrten wurden sofort glitschig, man musste sich an eine komplett neue Strecke gewöhnen. Simon, der mit Trockenreifen gestartet war, hatte ein weinig Mühe, immer den optimalen Gripp zu finden. Andrin hingegen kam die Entscheidung, mit Regenreifen zu starten, jetzt zugute. Er beendete das Rennen auf seinem bisher besten Welt-Cup-Platz, Rang 46 für ihn. Simon kam wie in Leogang auf dem 22. Schlussrang ins Ziel.


Simon und Andrin sind mit der ersten Saisonhälfte sehr zufrieden. Im Welt-Cup konnten sie immer mitfahren und liefern konstant gute Resultate. Im Swiss-Bike-Cup sind Podeste möglich.


Nun geht es in die verdienten Sommerferien. Zuerst eine Woche Trainingspause und danach noch drei weitere Wochen Wettkampfpause, in welcher anstrengende Trainingseinheiten anstehen. In dieser Zeit finden die Olympischen Spiele statt und somit finden fast keine Rennen statt.