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Lenzerheide – ein Saison-Highlight

Letzte Woche fand in der Lenzerheide unser Heim-Weltcup statt. Die Vorfreude war riesig, endlich wieder einmal auf der Heide, vor 9’500 Zuschauern ein Rennen zu fahren. Das erstes grosse Rennen dieses Jahr mit Publikum in der Schweiz. Es stimmte alles für ein grosses Sportereignis.


Die Vorbereitung auf das Rennwochenende war zwischen den Fahrern sehr unterschiedlich. Die Lenzerheide liegt auf 1600 Meter über Meer. Der Körper muss sich an diese Höhe gewöhnen, um seine beste Leistung abrufen zu können. Simon konnte im August drei Wochen mit der Nationalmannschaft nach St. Moritz in ein Höhentrainingslager gehen. Diese drei Wochen haben sicherlich viel zur guten Leistung beigetragen. Andrin konnte sich aufgrund seiner Lehre nicht im gleichen Rahmen akklimatisieren. Er reiste fünf Tage vor dem Rennen an und hoffte, dass sein Körper sich rasch an die Höhe gewöhnt und keine grossen Schwierigkeiten hat. Da die Lenzerheide von uns zu Hause nur 1.5h Wegstrecke entfernt liegt, haben wir die erste Streckenbesichtigung bereits eine Woche vor dem Rennen gemacht. Die technisch anspruchsvolle Strecke mit einem neuen Aufstieg und einem Flowtrail mit Anliegern hinauf, hat unsere Vorfreude zusätzlich gesteigert.


Das Rennen hatten wir, wie gewöhnlich an den Weltcup-Wochenenden, am Sonntag um 10:15 Uhr. Das ganze Wochenende über hatten wir immer prächtiges Wetter und eine trockene Strecke.


Andrin musste aufgrund fehlender UCI-Punkte als drittletzter mit der Starnummer 107 ins Rennen. Simon hingegen durfte auf dem 35 Startplatz starten. Kurz nach dem Start kam es gleich hinter Simon zu einem Crash. Andrin hatte Pech und musste anhalten. Somit verlor er die vordere Hälfte des Fahrerfeldes bereits nach wenigen Metern. Simon hingegen hatte einen super Start und konnte sich optimal einreihen. Beide Fahrer kämpften sich im Laufe des Rennens vor den viel Zuschauern immer weiter nach vorne. Die Strecke mit den vielen Wurzeln war sehr hart, man musste stets konzentriert bleiben und hatte keine Zeit, sich auszuruhen. Beiden gelang ein super Rennen. Andrin fuhr vom Startplatz 94. auf den 49. Schlussrang. Simon konnte wieder eine sehr konstante Leistung zeigen und wurde 21.