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Regen oder kein Regen?

Regen oder kein Regen, dass war die Frage, welche die Fahrer seit Freitagmorgen beschäftigte. Die Wettervoraussichten für das Rennen am Sonntag waren auf allen möglichen Internetseiten und Apps unterschiedlich. Für die Abfahrt am Freitagmittag Richtung Osten musste einiges vorbereitet werden. Zum einen waren die strengen Corona-Bestimmungen von Österreich, welche durch PCR-Test eingehalten wurden. Weiter war durch das ungewisse Wetter am Sonntag viel mehr Material nötig, welches zum Rennplatz musste. Zelt und Rollen für ein allfälliges Einfahren im Trocknen, weitere Pneus, falls der Boden tief wurde und viel mehr Kleider. Somit wurde Simons «Röno» mit einem Anhänger ergänzt.

Auf dem Weg nach Haiminig (am Anfang des Oetztals) nahm das Walter MTB Team noch eine befreundete Fahrerin auf. Gemeinsam erreichte man die Unterkunft etwas ausserhalb von Haiming Mitte des Nachmittags. Die Vorfreude auf die technisch und konditionell anspruchsvolle Strecke steigerte sich bei Simon und Andrin mit der ersten Besichtigung zu Fuss am Freitagabend.


Am Samstag standen zwei Trainings zur optimalen Rennvorbereitung auf dem Tagesprogramm. Dabei wurde die schnellste Linie in der Abfahrt und die, mit wenigsten Wurzeln beim Aufstieg gesucht. Fast jeder Rennfahrer hatte, aufgrund der technischen Fähigkeiten und des Mutes, eine andere Rennlinie für den Sonntag. Die Nummernausgabe war weniger mühsam als in Nals und die Nummern aufgrund der verschiedenen Kategorien (U23-Katageorie separat) tiefer.


Die Frage nach dem Wetter, welche die Fahrer schon länger beschäftigte, wurde erst am Sonntagmorgen beantwortet. Als wir um 08:45 Uhr Richtung Start aufbrachen, hatte ganz leichter SCHNEEFALL

eingesetzt. Zum Glück war die Unterkunft ca. 300m höher als der Rennplatz und die Wolken lockerten sich schnell. Nach dem Einfahren für das Rennen zogen die jungen Athleten die langen Kleider aus und ein Teil des Fahrerfeldes startete sogar «kurz-kurz» bei kühlen 8°C. Das Feld von 75 Fahrern zog sich in der ersten von sechs Runden schon stark auseinander. Simon und Andrin fuhren Runde für Runde weiter nach vorne. Die sehr trockene Strecke war durch das Rennen der Junioren am Samstag ausgefahren. Die Steine und Wurzeln ragten daher noch weiter aus dem Waldboden. Dies kostete viel Kraft beim Darüberfahren und beanspruchte das Material zusätzlich. Der Staub auf den wenigen Kiespassagen ausserhalb des Waldes verklebte Mund und Nase mit jeder Runde mehr. Das Rennen war hart, es verlangte den Fahrern alles ab. Simon konnte als 19. die Top 20 erreichen. Andrin konnte sich auf den 40. Platz vorkämpfen. Mit der Leistung von heute sind beide Fahrer zufrieden. Simon konnte 30, Andrin 13 Plätze im Vergleich zum Start gutmachen.


Ab morgen liegt der Fokus auf dem Rennen vom 02.05.2021 in Leukerbad. Bis dahin bleibt etwas Zeit um sich gut zu erholen und im Training weiter Fortschritte zu machen.



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