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Schlammschlacht in Nove Mesto CZE

Nur eine Woche nach dem Welt-Cup-Auftakt in Albstadt fand das zweite Weltcup-Rennen in Nove Mesto statt. Nove Mesto ist eine Langlauf- und Biathlon-Hochburg und daher bekannt für grosse Sportanlässe.

Die Strecke in Nove Mesto ist in und um das Sportzentrum angelegt und fester Bestanteil des Bike-Kalenders.






Am Mittwochmittag nahmen wir die 780 km mit dem Swiss-Cycling-Team in Angriff. Wir reisten wie gewohnt mit unsrem Renault.

Um auf der langen Reise, über 8h Fahrzeit, nicht aus dem Schlafrhythmus zu fallen, übernachteten wir noch in Deutschland, nahe an der Tschechischen Grenze. Am Donnerstagmorgen nahmen wir dann die letzten 300 km in Angriff bis Nove Mesto. Kaum angekommen, ging es gleich zu Corona-Test. Die Corona Regeln waren sehr strickt, zwingend war ein Test vor Ort. Zudem wurde die Körpertemperatur gemessen, bevor man zum Renngelände gelangen konnte.


Am Donnerstag und Freitag absolvierten wir die Trainings auf der Strecke. Die ohnehin technisch schwierige Strecke war bei den jetzigen Bedingungen schwierig zu fahren. Es regnete fast ununterbrochen. Die Strecke befindet sich hauptsächlich im Wald, was sehr viele Wurzeln und einige glitschige Steine in den Abfahrten bedeutet. Es fühlte sich an, wie bei einem Querrennen, einfach eben mit dem Bike.


Das Rennen hatten wir, wie in Albstadt, am Samstag um 15:00 Uhr. Am Morgen kam endlich die Sonne und trocknetet die Strecke ein wenig ab. Das Wetterglück war nicht lange mit den Fahrern und kurz vor unserem Start fing es wieder an zu regnen. Somit war die Schlammschlacht eröffnet. Andrin startete von 130 und Simon fuhr von 55 los. Am Start gelang es uns beiden, einige Fahrer zu überholen. Andrin hatte das ganze Rennen über nicht sehr viel Energie in den Beinen und konnte so nie in den Rennrhythmus finden. Er kämpfte sich so gut er konnte nach vorne und am Ende wurde er 83. Sicherlich nicht der Platz, welcher nach dem Rennen in Albstadt angestrebt wurde. Im ersten Jahr als U23 Fahrer gehören solche Erfahrungen ebenfalls dazu und sind auch wichtig für weitere Rennen.

Das Rennen von Simon hatte in der zweiten Runde eine unfreiwillige Pause. Er rutschte auf einer Wurzel aus und landete im Dreck. Der Sturz an sich war überhaupt nicht schlimm, da fast jeder Fahrer in diesem nassen Rennen mit wenig Gripp so einen Zwischenfall hatte. Doch beim Sturz verschob es ihm den Lenker. Er brauchte eine Weile bis er sein Bike wieder gerichtet und fahrbereit hatte. Danach zeigte er eine solide Aufholjagt und wollte wieder weiter nach vorne. Nach sieben Runden kam er letztendlich als 38. ins Ziel.

Sicherlich nicht gerade unser bestes Rennwochenende bei solchen Bedingungen. In Anbetracht des hochkarätigen Fahrerfeldes sind wir jedoch auf dem richtigen Weg und freuen uns auf das nächste Rennen. Jetzt heisst es, einen ganzen Trainingsblock zu absolvieren und dann frisch erholt am 30. Mai in Gstaad an die Schweizer Meisterschaft zu reisen.






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