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World Cup in Albstadt 2022

Mit sehr guten Erinnerungen an den ersten Welt Cup 2022 in Brasilien reisten wir an den zweiten Welt Cup nach Albstadt DE. Wie oft an den Rennwochenenden in Albstadt, gab es keinen Tag, an dem es nicht regnete und die Frühlingstemperaturen liessen noch etwas auf sich warten. Die Strecke war dadurch sehr nass bei der Besichtigung am Donnerstag. Die weissen Jurasteine werden durch die viele Feuchtigkeit sehr rutschig und man findet kaum Grip. Der Vorteil an der steilen Strecke in Albstadt ist, dass die Strecke schnell abtrocken kann. Da am Freitag und Samstag das Wetter immer besser wurde, war auch die Strecke mit immer mehr Speed fahrbar.


Andrin fehlten vor dem Weltcup noch 5 UCI Punkte, um mit dem Walter MTB Team zu starten. Sobald er genügend Punkte hat (insgesamt 80 UCI-Punkte) kann er ebenfalls mit dem eigenen Team an den Start. Dadurch startete er im Trikot der CH Nationalmannschaft. Simon konnte aufgrund des grossartigen Ergebnisses in Brasilien zum ersten Mal in der ersten Reihe starten. Dies hat den Vorteil, am Start gut wegzukommen und nicht in Stütze oder Drängeleien verwickelt zu werden.


Das Rennen für die U23-Kategorie fand, wie schon in Brasilen, am Samstagnachmittag statt. Das Wetter zeigte sich von der schöneren Seite. Simon startete sehr gut, wurde zwar von einigen Fahrer überholt, doch das brachte ihn nicht aus seinem Rhythmus. Ab der zweiten Runde konnte er Platz um Platz gutmachen. Zusammen mit Luca Schätti kämpfte er sich nach vorne und war am Schluss nahe am Podium. In der letzten Runde wurde das Rennen um den vierten Platz nochmals spannend. Simon bekam Gesellschaft von drei weiteren Fahrern hinter sich. Alles schien sich am steilen Aufstieg zu entscheiden. Dort konnte sich Simon zusammen mit Luca Schätti am Hinterrad absetzten. Im Zielbereich kam es dann zum erwarteten Sprint um Platz 4, welchen Simon leider verlor. Also Platz 5 für Simon – das beste Resultat an einem Weltcup bis jetzt.


Andrin hatte mit der Startnummer 71 in der Startrunde einige Stürze vor sich, die ihn ausbremsten. Er kämpfte sich danach in jeder Runde einige Plätze nach vorne. Leider kam Andrin nie in seinen gewohnten Rennrhythmus, um die rund 150 Höhenmeter in einer Runde möglichst schnell zu überwinden. Er belegte am Schluss den soliden 48. Schlussrang. Nicht, was er sich erhofft hat, aber auch solche Rennen gehören dazu. Die nächsten Chancen, um zu zeigen was er kann, kommen bereits in den nächsten Wochen.


Der Mountainbike-«Zirkus» zieht nächste Woche weiter an den dritten Weltcup in Nove Mesto (Tschechien). Jetzt heisst es, gut erholen, Material richten, packen und bereits am Mittwochabend beginnt die Reise in die Tschechei.